Vorbereitung auf Olympia 2026 bewährte sich
Die Vorbereitungen für die Olympischen Winterspiele 2026 in Antholz und Cortina d’Ampezzo haben sich ausgezahlt. Das Weiße Kreuz stand vor besonderen organisatorischen, personellen und logistischen Herausforderungen, die in dieser Größenordnung zuvor noch nicht bewältigt werden mussten. Die enge Kooperation mit Partnern wie dem SA-RRT und dem Südtiroler Sanitätsbetrieb ermöglichte einen professionellen Ablauf. Zwei Crew des SA-RRT supporteten in Antholz die eingesetzten Fachkräfte tatkräftig. Internationale Zusammenarbeit und ein klein wenig Olympiaspirit – wir packen eben überall an, wo wir gebraucht werden!
Großeinsätze an Spitzentagen
An Wettkampftagen waren bis zu 53 Sanitäterinnen und Sanitäter des Weißen Kreuzes mit neun Einsatzfahrzeugen gleichzeitig im Dienst. Ein eigens eingerichteter Führungsstab übernahm die Organisation und Koordination, während ein Einsatzstab vor Ort schnelle operative Entscheidungen ermöglichte. Im Biathlonzentrum Antholz standen an Trainingstagen mindestens acht Sanitäter:innen mit zwei Rettungsfahrzeugen im Dienst. An Renntagen wurde das Team auf 26 Sanitäter:innen und vier Fahrzeuge aufgestockt. Zusätzlich ergänzte eine temporäre Rettungswache in Niederrasen die bestehenden Strukturen rund um die Uhr, unterstützt von einem weiteren Fahrzeug, das zwölf Stunden im Einsatz war.
Wintercamp als Basis für Einsatzkräfte
Die Zivilschützer des Weißen Kreuzes errichteten im Auftrag der Agentur für Bevölkerungsschutz ein Wintercamp in Antholz. Dieses diente als Unterkunft und Versorgungsstation für das Einsatzpersonal und umfasste 23 Container, ein zusätzliches Zelt sowie eine fixe Struktur mit Schlafplätzen, sanitären Anlagen und einer eigenen Verpflegungsstation.
Cortina d’Ampezzo: anspruchsvolle internationale Einsätze
In Cortina übernahm das Weiße Kreuz den kompletten Sanitätsdienst bei der Disziplin Ski Alpin. Ausgebildete Sanitäterinnen und Sanitäter unterstützten Kollegen und Kolleginnen des italienischen Dachverbands ANPAS. An Renntagen standen bis zu 25 Sanitäter:innen mit fünf Fahrzeugen im Einsatz.
Die Zusammenarbeit mit internationalen Teams wie dem SA-RRT hat die Bedeutung von Partnerschaften für den Erfolg solcher Großveranstaltungen deutlich gemacht und für alle Beteiligten eine wertvolle und bereichernde Erfahrung geschaffen.